Sebastian nun doch zur Logopädie
Montag, September 10th, 2012Sebastian hatte heute seine U7a Untersuchung. Mehrere Dinge stehen nun an. Logopädie, Allergietests – Abklärung Lymphknoten am Hinterkopf und Leiste.
Der Allgemeinzustand ist aber gut.
Sebastian hatte heute seine U7a Untersuchung. Mehrere Dinge stehen nun an. Logopädie, Allergietests – Abklärung Lymphknoten am Hinterkopf und Leiste.
Der Allgemeinzustand ist aber gut.
Heute wurde in der Kinderklinik dem kleinen Sebastian eine Menge Blut abgenommen. Hintergrund sind die anstehenden Allergietests. Warten wir die Ergebnisse ab. Unser Tagebuch interessierte den Arzt weniger. Eigentlich verständlich, denn wenn man etwas objektiv durch einen präzisen Bluttest ausschließen kann, was soll man vorher in die Diskussion einsteigen.
Mein Tip: Weizen, Laktose und Zitrus-früchte/säuren.
Die ersten beiden Kindergartenwochen sind vorbei und Sebastian scheint sich eigentlich schon gut eingelebt zu haben.
Den Vorteil den er gegenüber anderen Kindern in dieser Eingewöhnungsphase hat, ist daß er schon durch Seine Zeit in der Kita größere Kindergruppen und bestimmte wiederkehrende Prozesse schneller einsortieren kann.
Er sagte uns auch schon, dass Sein Spielkamerad Lukas den Kindergarten nicht sogut findet, da dort soviel andere Kinder sind. Auf die Frage ob er es auch schlimm findet, daß dort soviele Kinder sind, antwortete er mit einem klaren „Nein!“.
Zwar hat er laut eigenen Aussagen noch keinen weiteren Spielkameraden gefunden, aber das wird noch. Ich selbst war leider erst einmal im Kindergarten und muss sagen, daß mir das offene Konzept des Kindergarten sehr gut gefällt, die Ausstattung im Vergleich zu Maximilians Kindergarten auch um einiges freundlicher, weitläufiger und kindgerechter ist. Das Personal ist freundlich gewesen und an Informationen mangelt es eigentlich nicht – Es gibt schwarze Bretter, es gibt eine Internetseite mit monatlichen News und Terminplänen. Durch den Status als Familienzentrum wird auch einiges „nebenbei“ angeboten – Yoga für Mütter in den Abendstunden usw…
Ab heute führen wir Tagebuch über das Essen und Sebastians Gesundheitszustand. Vielleicht kommen wir dem Verursacher seiner Neurodermitis so auf die Spur. Das Problem ist, dass wir scheinbar keine oder abgemilderte Sofortreaktionen haben. Soweit ist Sein Zustand ersteinmal stabil und das kühlere Wetter bringt auch Linderung. Duftende Waschmittel und Weichspüler sind eh schon verbannt. In zwei Wochen haben wir unseren Termin im Josefs.
Die letzten Tage der Kindergarteneingewöhnung fangen an. In der nächsten Woche wird es dann für Sebastian ernst.
Sebastian hat in den letzten 3 Wochen einen körperlichen und geistigen Schub gemacht. Es ist immer wieder komisch. Von einer Minute auf die andere macht das Kind Sachen, die es vorher nie gemacht hat. Redete er vorher eher selten, brabbelt er nun ohne Unterlass. Ich komme beim Abendbrot nochnichteinmal dazu einen Satz zu beenden – herrlich :-)
In den nächsten Wochen kommt die nächste U-Untersuchung für beide Kinder und Sebastians Termin in der Kinderklinik Bochum – dort gibt es einen speziellen Fachbereich für Allergologie bei Kindern – Davon erhoffen wir uns doch einiges.
Da waren wir letzte Woche im Tierpark – und beim nächsten Besuch, eine Woche später, erinnert sich der kleine Sebastian, daß die Streichelziegen die Woche davor krank waren. „Ziegen sind nicht mehr krank „.
Die zweite Ferienwoche haben wir uns leider verstärkt mit Sebastians Hautproblemen beschäftigen müssen. Seine Oma Wally war gottseidank vorort um uns tatkräftig zu unterstützen.
Seit ca. 1 Woche hat sich der Kleine immer wieder stark an Hals, Armbeuge und Kniebeuge soweit gekratzt, daß die Haut trocken und schorfig wurde.
Der Juckreiz war besonders in den Nächten sehr stark ausgeprägt. Als Sofortmaßnahme haben wir auf sämtlichen Weichspüler, Schokolade und Milchprodukte verzichtet. Zudem die Kleidung dem Wetter entsprechend ausgewählt, so dass viel Luft an die Wunden kommt.
Jetzt am Anfang der dritten Woche hat sich sein Zustand gebessert. Die Nächte werden wieder ruhiger und die Wunden schließen sich. Der Juckreiz scheint auch sehr viel geringer zu werden.
Ob das ganze jetzt ein kurzer Spuk war – während seines Wachstums- und Entwicklungsschubes – kann ich noch nicht beantworten – Oder ob es einher ging durch die Erkältung und somit ein geschwächstes Immunsystm – keine Ahnung.
Nächste Woche geht es ersteinmal an die Nordsee – das tut der Haut und der Nase gut.
Die erste Ferienwoche hat angefangen. Die A40 ist gesperrt, Max ist im einwöchigen Dariuz Wosz Fußballcamp <http://www.fussballschule-dariusz-wosz.de> und Sebastian verbringt die letzten Wochen in Seiner alten Kita. Sebastians Sprachentwicklung entwickelt sich positiv (manschmal kommt ein erstes „S“ ein erstes „Z“ und ein erstes „SCH“, wenn meist auch nur im Schlaf <manchmal redet er im Schlaf>. Bis heute kann er noch nicht „Susi“ sagen; da kommt nur ein „Uiii“. Naja – wird schon.
Ich selbst kümmere mich gerade um den Keller. Habe den neu und komplett gefließten Küchenbereich wieder rausgestemmt, um dem Geruchsproblem auf die Schliche zu kommen.
Das Bad ist ales nächste dran – den Bauschutt versuche ich dann am Samstag loszuwerden. Am Sonntag dann Entspannung in Labbeck, bei den Großeltern.
Die Klassenlehrerin hat allen Kindern für die Ferienzeit ein tägliches Lesetraining aufgegeben. Die Eltern müssen dies schriftlich bestätigen, daß das Kind an 5 von 7 Tagen mindestens 15min/Tag gelesen hat. Mit der ersten Woche sind wir schon durch. Obwohl Maximilian jeden Tag liest (abends im Bett mit Papa oder Mama) zeigt sich durch das verschärfte Training jetzt schon ein verbesserter Lesefluss. [Ich habe in diesem Alter bestimmt noch nicht so gut gelesen].
Max war so voller Euphorie, daß er gestern Abend seinem Bruder eine Geschichte vorlesen wollte. Leider war das ein kurzes Intermezzo – Max heulend in seinem Zimmer und Sebastian bei uns in der Tür zum Schlafzimmer mit dem Satz auf dem Mund: „Max nich sooo guud vorlesen – Mama Papa bessaaaa.“. Da war natürlich ersteinmal trösten angesagt. Zuguterletzt hat Max uns dann doch allen zusammen 15min aus dem Buch vorgelesen.
Natürlich liest Max nicht flüssig wie ein Erwachsener, und fremde Worte kommen holprig über die Lippen – aber das ist alles ok so. Er hat es aber schon sehr gut raus Satzzeichen mit in seine Betonung einzubauen
Kurz vor Sebastians Kindergartenzeit hören wir unangenehme Informationen aus Hattingen. Die Stadt Hattingen will die private Kita Villa Kunterbunt schließen – und zwar aufgrund von fehlenden oder unzureichnend eingehaltenen Brandschutzvorschriften.
Das ganze „schwelt“ zwar wohl schon länger im Raum, jedoch hat die Stadt nie ernst gemacht. Nun ist wohl eine Grenze überschritten und die Kita hat bis nächste Woche Zeit die entsprechenden Umbaumaßnahmen fertigzustellen. Da es sich hier auch nur um gemietete Räumlichkeiten handelt wird die Kita natürlich nicht aus eigenem Geld diese Herkulesaufgabe stemmen. Der Eigentümer des Gebäudes ist wohl auch pleite. Ich frag mich nur, wie die Stadt überhaupt eine Berechtigung für den Betrieb vergeben konnte.
Die Stadt Hattingen hat der Villa wohl angeboten als Auffangsquartier ein Familienzentrum/Begegnungsstätte zu nutzen – ob das ganze dann kindgerecht ist ? Ehrlich gesagt will ich nur hoffen, dass das ganze nicht mehr in unsere aktive Kitazeit fällt und Sebastian nicht betroffen ist. Nur noch ca. 2 Monate aushalten.