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Gefunden im Archiv des Monats Oktober, 2010

Erster Brief von der Schule…

Donnerstag, Oktober 28th, 2010

Kaum in der Schule und schon flatterte gestern der erste Schulbrief von Maximilians Lehrerin bei uns ein. Ich zuckte schon innerlich zusammen und hatte schon die schlimmsten Befürchtungen, doch dann:

„…Termin…es geht um Maximilians umfangreiches Vorwissen und die weitere Förderung…“.

Puuhh…dachte schon er hätte irgendwelchen Mist gemacht. Max ist eigentlich ein ganz helles Köpfchen und Papa ist ein Erklär-Bär, der mit seinem Sohn viel unternimmt und Ihn geistig kitzelt – Zugute kommt das dem Kind bestimmt. Nur etwas besonderes scheint das heutzutage auch nicht mehr zu sein…Viele Kinder können schon im Vorschulalter gut rechnen oder schon schreiben und lesen – Anders bei uns ist vielleicht, dass wir das nur fördern aber nicht eingefordert haben – denn das Kind soll sich in der Schule nicht langweilen.

Irgendwo ist man natürlich ein bischen stolz – bei mir flattert nur gleich wieder die Angst mit – Muss er versetzt werden – Was bedeutet das für Maximilians Sozialverhalten – Kann er dann auf der Schule bleiben – Dann auch wieder Vorwürfe an sich selbst: Reichte die elterliche Förderung bis dato aus…was kann man mehr oder auch weniger tun… Irgendwo wünscht man sich natürlich auch ein „normales“ Leben in normalen Bahnen.

Wir lassen das mal auf uns zukommen und schauen was uns die Schule empfiehlt. Denn laut Statuten der Schule:

Bei der Entwicklung von Förderkonzepten für Kinder mit besonderem Förderbedarf (ADS/ADHS, besondere Begabungen,….) nehmen wir gerne die Beratung von Fachleuten in Anspruch. Wir können in unserer Stadt auf ein sehr gutes Netzwerk zurückgreifen. Die Fördermaßnahmen haben nur dann Aussicht auf Erfolg, wenn Schule und Elternhaus, gegebenenfalls unter Einbeziehung von kompetenten Beratern, im Sinne des Kindes zusammen arbeiten.
Auf dieser Basis entwickeln wir, im Rahmen unserer Möglichkeiten, ein persönliches Förderkonzept für das jeweilige Kind, in dem die Lernangebote des täglichen Unterrichts so weit wie möglich auf dessen Bedürfnisse abgestimmt sind.

Kurze Zusammenfassung

Mittwoch, Oktober 27th, 2010

Die Ferien sind vorbei und die Schule hat für Maximilian wieder angefangen. Nach den ersten Wochen hat sich nun auch auch der Stundenplan geändert. Hinzugekommen ist Englisch und mehr Mathematik, Deutsch und Sachkunde. „My Name is Jim Button !“ „Mein Name ist Jim Knopf !“ so hat mich Maximilian nach seiner ersten Englischstunde begrüßt. Wir finden das prima, daß die Kinder schon so früh an Englisch herangeführt werden.

Laut Aussage der Lehrerin scheint Maximilian sehr beflissen an seine Aufgaben in der Schule heranzugehen. Nur leider vergisst Maximilian immer wieder Sachen in der Schule oder was er an Schulaufgaben aufhatte…Die Aufgaben als solche empfindet er eher als langweilig, da er viele Sachen einfach schon kann. Gottlob gibt Ihm die Lehrerin immer wieder neue Aufgaben. Wenn Maximilian die Pflicht „Druckbuchstabenaufgaben“ gemacht hat, zeigt Ihm die Lehrerin die Schreibschriftbuchstaben – dazu bekommt er dann auch Aufgaben. An der Selbstorganisation und Selbstständigkeit von Maximilian müssen wir zusammen noch arbeiten

Am Donnerstag geht es dann auch wieder mit dem Schwimmverein weiter und am Freitag geht Max zum dritten Mal zu Judo – Nachdem wir für 5 Euro einen passenden gebrauchten Judoanzug erstehen konnten – Denn ohne Anzug hatte er nicht richtig Lust. Papas eigene Judoerfahrung im Alter von 4-5 waren doch eher vom Willen des eigenen Vaters gelenkt. Wir drängen Ihn nicht – finden es jedoch wichtig am Vereinsleben rund um die Schule und teilzunehmen.

Von großem Vorteil ist natürlich der Offene Ganztag in der Schule der auch in den Ferienzeiten geöffnet hat und mit den Kindern immer wieder etwas unternimmt – so können wir Termine einfacher wahrnehmen und wissen das Kind in guter und geschützter Umgebung. Da dort einige seiner Kindergartenfreunde sind, fallen die Anpassungsschwierigkeiten auch eher gering aus.

Darth Maul Du hast keine Chance !

Samstag, Oktober 23rd, 2010

Am Samstag hat Maximilian mit der Hälfte Seines angesparten Taschengeldes vor der Lego Auslage eines Bochumer Spielwarenladens gestanden. Die Wahl viel auf eine Box Starwars Lego Packung die zuhause ersteinmal fachgerecht zerfleddert und danach unsortiert zusammengebastelt wurde. Nachdem Maximilian mit dem Zusammenbau (Mama half) fertig war ging an spielen. Mutter in der Küche Vater im Büro hörten wir dem lautstarken Spiel von Maximilian zu.

Irgendwelche Jedis kämpften gegen Klone, als wir hörten: „Haaa…Darth Maul…Du hast keine Chance…ich bin privatversichert !“.

Als Mutter in der Küche anfing zu lachen und ich im Büro auch schon Tränen in den Augen hatte rief Max fragend aus dem Wohnzimmer: „Warum lacht Ihr….Was ist daran denn lustig…?“

Alle Jahre wieder

Freitag, Oktober 22nd, 2010

Wie jedes Jahr auch dieses mal hat Maximilian an der Nachtwanderung im Bochumer Tierpark teilgenommen. Auch dieses Jahr war sein Geburtsvorbereitungskursfreund Florian mit Mama Maren dabei. Sie hatten eine Menge Spaß.

So klein und schon soviel Angst

Donnerstag, Oktober 21st, 2010

Letzte Nacht lag ich bei Maximilian im Bett und las Ihm wie üblich eine Gute-Nacht-Geschichte vor. Unvermittelt fing er an zu weinen und stotterte nur noch: „Ich will nicht sterben“. Da es keinen mir bekannten Anlass gab war ich auch wenig vorbereitet und hatte ehrlich auch nicht unbedingt in der nächsten Zeit mit diesem Thema gerechnet. Ich habe Ihm erklärt wie es damit steht…Es gibt für alles ein Anfang und ein Ende…Selbst für die Sonne und das Universum…Aber im Himmel ist immer ein Platz für uns frei. Das gab Ihm ein wenig Ruhe und so schlief er dann ohne Tränen ein.

Meningokokken Impfung

Montag, Oktober 18th, 2010

Sebastian hatte heute seine Meningokokken Impfung.

Vier oben Vier unten

Dienstag, Oktober 12th, 2010

Sebastians 8ter Zahn ist durchgebrochen. Nun sind es oben 4 Zähne und unten 4 Zähne. Er hat auch schon gelernt „sanft“ zuzubeißen. Bei Maximilian regt sich noch garnichts in Richtung Wackelzahn. Seine Freunde haben meist schon die oberen Zähne verloren und die neuen sind oft schon komplett sichtbar.