Zur Startseite

Gefunden im Archiv des Monats April, 2011

So ein Männerding und Xanten

Sonntag, April 17th, 2011

Vor einem halben Jahr vom Opa versprochen, war das Wetter nun endlich gnädig. Opa versprach seinem Enkel Maximilian, dass er mit Ihm ein Baumhaus bauen würde.
Opa ließ sich nicht lumpen und besorgte wie versprochen das passende Holz und Zubehör und erledigte schoneinmal ein paar wichtige zeitraubende Vorarbeiten.

Lautes gefährliches Werkzeug, dreckige Kleidung, Verletzungen und letztendlich der Erfolg – Das sollte so Männerding werden – Drei Generation 1 Projekt ! :-)

Maximilian war im Vorfeld sowas von nervös und freute sich dermaßen, dass er schon Abends zum Opa fahren wollte um ja nichts zu verpassen. So fuhren dann Papa und Sohnemann Samstagsfrüh um 07:30 Richtung Xanten. Wir machten dann noch einen kleinen Abstecher nach Drevenack, damit sich Maximilian mal Papas Grundschule angucken konnte – Er fand sie klasse – Besonders den Wald.

Angekommen in Labbeck wurde ersteinmal gefrühstückt um dann zügig mit dem Baumhausbau fortzufahren. Maximilian hatte sichtlich Freude und das Wetter spielte mit. Gegen Mittag wurde dann gemeinsam gegrillt und am Nachmittag das Baumhaus zusammen mit den Nachbarskindern eingeweiht. Das Haus wurde natürlich etwas krumm, denn Ziel war es den Baum nicht zu verletzen – aber stabil ist es geworden. Abends wurde dann der Mama am Telefon erzählt wer wieviel Wunden davon getragen hatte und dass alles super wäre. Der Abend klang dann ziemlich früh aus und wurde zusammen mit Papa im Bett Dinosaurierfilmguckend verbracht. Nach 30 Minuten fielen Max schon die Augen zu.

Am nächsten Tag besuchten wir dann in aller früh den aräologischen Park in Xanten und gegen Mittag dann am Xantener Dom Waffeln und Eis zu uns zu nehmen.
Den Park und das neue Römermuseum fand Maximilian auch spannend.

[nggallery id=128]

 

Kampfschwimmer

Donnerstag, April 14th, 2011

Wow ! Maximialian hat es gepackt. Heute Mittag legte er mit insgesamt 36 Kindern (aus den Städten Essen, Hattingen und Bochum) sein Totenkopfschwimmabzeichen ab.

Diese Prüfung wird nur einmal in einem Jahr abgehalten. Maximilian durfte leider erst das „schwarze Totenkopfschwimmabzeichen“ machen, obwohl er nach eigenen Beurkundungen noch hätte länger schwimmen können.

Schwarzes Totenkopfabzeichen bedeutet: 1 Stunde Dauerschwimmen ohne irgendetwas zu berühren, keinen Menschen, keinen Boden und keinen Beckenrand. Super gemacht Sohnemann !

Langsam wirds besser

Mittwoch, April 13th, 2011

Langsam werden wir alle wieder gesund. Eine abschließende Ohreninspektion steht bei Sebastian aber noch aus, sowie die letzte Mehrfachimpfung (Danach haben wir ersteinmal mehrere Jahre Ruhe).

Maximilians geklebte Platzwunde am Kopf wird besser und der erkältungsspezifische Taschentücherverbrauch reduziert sich auf ein normales Maß.

So gesundet kann auch der Papa bald ganz in Ruhe mit den Renovierungsarbeiten und Umzugsvorbereitungen beginnen :-)

Wir waren Helden

Samstag, April 9th, 2011

Aus dem Internet:
„…Kinder von heute werden in Watte gepackt. Wenn du als Kind in oder vor den 90ern lebtest, ist es zurückblickend kaum zu glauben, dass du so lange überleben konntest!

Als Kinder saßen wir in Autos ohne Sicherheitsgurte und ohne Airbags. Unsere Bettchen waren angemalt mit Farbe voller Blei und Cadmium.
Die Fläschchen aus der Apotheke konnten wir mühelos öffnen. Türen und Schränke waren eine ständige Bedrohung für unsere Fingerchen, und auf den Fahrrädern und Mopeds trugen wir nie Helme! Wir bauten Seifenkisten und entdeckten während der ersten Fahrt den Hang hinunter, dass wir die Bremsen vergessen hatten.
Damit kamen wir nach einigen Unfällen klar.

Wir verließen morgens das Haus, wir blieben den ganzen Tag weg und mussten erst zu Hause sein, wenn die Straßenlaternen angingen.
Niemand wusste, wo wir waren, und wir hatten nicht einmal ein HANDY dabei! Wir haben uns geschnitten, brachen Knochen und Zähne, und niemand wurde deswegen verklagt! Es waren eben Unfälle! Niemand hatte schuld, außer wir selbst. Keiner fragte nach „Aufsichtspflicht“.
Wir kämpften und schlugen uns manchmal grün und blau, damit mussten wir leben, denn es interessierte die Erwachsenen nicht besonders.
Wir aßen Kekse, Brot mit dick Nutella, tranken viel Cola, Hooch oder „die Blaue Sau“ und wurden trotzdem nicht zu dick oder krank!

In öffentlichen Gebäuden waren wir ständig von Rauchwolken umhüllt! Wir tranken mit unseren Freunden aus einer Flasche, und niemand starb an den Folgen!
Wir hatten nicht: Playstation, Nintendo64, X-Box, Videospiele, 64 Fernsehkanäle, Surround Sound, eigene Fernseher, Computer, Handy, Laptops, Internet, Chatrooms. WIR HATTEN FREUNDE! Wir gingen einfach raus und trafen sie auf der Straße. Oder wir marschierten einfach zu deren Haus oder Wohnung und klingelten!
Manchmal brauchten wir gar nicht zu klingeln, und gingen einfach hinein! Ohne Termin und ohne Wissen unserer gegenseitigen Eltern.
Wir dachten uns Spiele aus mit Holzstöcken und Tennisbällen.

Außerdem aßen wir Würmer, und die Prophezeiungen trafen nicht ein; die Würmer lebten nicht in unseren Bäuchen weiter, und mit Stöcken stachen wir auch nicht besonders viele Augen aus! Beim Straßenfußball durfte nur mitspielen, wer gut war. Wer nicht gut war, musste lernen mit, Enttäuschungen klar zu kommen! Manche Schüler waren nicht so schlau wie andere. Sie rasselten durch Prüfungen und wiederholten Klassen. Das führte damals nicht zu emotionalen Elternabenden oder gar zur Änderung von Leistungsbewertungen!

Unsere Taten hatten manchmal Konsequenzen. Das war klar, und keiner konnte sich verstecken. Wenn einer von uns gegen das Gesetz verstoßen hat, war klar, dass die Eltern ihn nicht automatisch aus den Schlamassel heraushauen. Im Gegenteil: Sie waren oft der gleichen Meinung wie die Polizei!
So etwas!! Unsere Generation hat eine Fülle von innovativen Problemlösern und Erfindern mit Risikobereitschaft hervorgebracht. Wir hatten Freiheit, Misserfolg, Erfolg und Verantwortung! Mit allem wussten wir umzugehen!
Herzlichen Glückwunsch!! WIR WAREN HELDEN!!!!…“

Schnäppchenjagd

Donnerstag, April 7th, 2011

Die ersten 14 Eimer „Alpina Sensan“ sind gekauft. Im Angebot natürlich. Ca. 38 € pro Eimer in Angebot für ca. 22 € – Das sind 224 € gespart.
Fugenmörtel, Bosch Werkzeuge, Fliesenkleber – Alles was ich zu Superpreisen erwische wird nun eingelagert – Damit es in 8 Wochen losgehen kann. Dachfenster brauche ich noch – Garten kommt später, obwohl ich wahrscheinlich für diesen Sommer schon eine Mähmaschine brauche.

Sebastian ist wieder krank…Paukenerguss und nahende Mittelohrentzündung. In den nächsten Tagen werden wir einen Termin bei HNO haben, der wahrscheinlich permanente Paukenröhrchen legen, den Paukenerguss absaugen und Polypen entfernen wird :-(