In den Hafen der Ehe
Donnerstag, 2. März 2006Was man so alles hört. Ropi heiratet am 3.3.2006 und Roger irgendwann im Oktober auch. Jungs wird schon nicht so schlimm :-)
Was man so alles hört. Ropi heiratet am 3.3.2006 und Roger irgendwann im Oktober auch. Jungs wird schon nicht so schlimm :-)
Wir haben uns entschlossen Max nicht weiter mit seinen Ringorthesen zu quälen.
Nachdem Susi nun zwei weitere Ärzte und eine Kinderkrankengymnastin um Rat gefragt hat, sind wir zu dem Schluß gelangt, dass wir Max Körper noch Zeit geben wollen, sich von selbst gerade zu richten.
Alle Ärzte bis auf Prof. Dr. H. rieten uns mehr als einmal auf die Orthesen zu verzichten. Dem Körper muss Zeit gegeben werden, schliesslich wächst er noch 14 Jahre. Die Zeit für einen orthopädischen Eingriffs ist immer noch gegeben, halbjährliche Kontrollen sollen den Fortschritt überprüfen.
Ja, er hat einen Sink-Sichel-Spreiz was weiß ich Fuß, ja und er hat Probleme mit der Hüfte – aber zu früh einzugreifen macht unsererseits und da unterstützen uns die anderen Ärzte keinen Sinn. Zudem schmerzen die Orthesen. Hier treffen halt zwei Meinungen aufeinander. Es ging sogar soweit, daß der Kinderorthopäde meinte, dass er Prof. H kennen würde, dieser jedoch kein ausgewiesener Orthopäde sondern „nur“ Kinderarzt sei.
Ich persönlich möchte noch zufügen, daß mir der Herr Prof. höchst unsympathisch war. Keinen Draht zu Kindern hat dieser Mensch. Ich selbst fühlte mich mit unseren Problemen „abgefrühstückt“. Kommt noch dazu das Gerücht, dass der Herr Prof. H.an dem Sanitätshaus welches die Orthesen fertigt finanziell beteiligt ist.
Nachdem Max zwar immer gerne „Nein!“ kreischt, aber kein „Ja“ über seine Lippen kam (nur ein Kopfnicken) versuchte ich Ihm heute durch Buchstabentrennung „Sag: A“, Sag:“J – A“ das Wort „Ja“ zu entrücken. Und siehe da, es klappt. Zwar ist er scheinbar kaum von sich selbst begeistert, wir umso mehr.
Da es draußen mal wieder -1 Grad war, sind wir nach Witten in „Paulies Silberland“ gefahren. 10-15min entfernt, etwas teurer als das Spieleparadies in Bochum ist es sehrwohl schöner, sauberer und optisch freundlicher von der Atmosphäre.
Vom Aufbau scheinen diese überdachten Spielplätze sich alle sehr ähnlich zu sein. Hier gibt es jedoch seine geliebten Bobbycars mit denen er über das gesamte Gelände fahren kann. Zusätzlich ein Sandkasten und eine große offene Rutsche für zwei nebeneinanderrutschende Personen.
Max akzeptiert und findet seine kleine Toilette eigentlich ganz toll. Heute wollte er schon ganz allein auf Toilette, jedoch dachte sich Susanne, daß er es nicht schafft sein Geschäft zu verrichten. Also Body nicht ganz aufgemacht und das ganze Pipi landete in demselben. Also mussten wir Max komplett neu einkleiden. :-(
Nachdem ich mit Max letzte Woche das erste Mal Bus gefahren bin, war er hin und weg. Als ich ihn fragte ob er am Wochenende mit Papa denn wieder einmal Bus fahren will, nickte und grinste er. „bus pahren“.
So sind wir dann heute in die Innenstadt gefahren und wieder zurück. Er fands klasse, besonders die Busfahrkarte die Ihm der Busfahrer überreichte. Auf dem nachhause Weg wollte er Mama dann noch eine Buja (Blume) mitbringen. Gesagt getan.
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Max brabbelt nun fast jedes Wort nach. Heute morgen stand er vor unserer Küchengardine und sah einen kleinen Kleks Erdbeermarmelade auf der Gardine. Sein Kommentar „oh Gott!“. Er hatte die Lacher auf seiner Seite.
Heute scheint irgendwie ein Schub mit Ihm vonstatten gegangen zu sein. Er zählt ! Und sogar bis zehn !
Nicht nur alleine, sondern auch im Wechselspiel Papa: Eins Max: Zwei usw…
Erstaunlich wie schnell das alles plötzlich geht.
Bedingt durch die Erkältung und den begleitenden Husten den Max jetzt schon in der zweiten Woche hat (meist nur morgens und in der Nacht) hat sich nun auch noch eine Bindehautentzündung dazugesellt. (Dr. Brecks hat dies diagnostiziert) Volles Programm ist angelaufen: Augentropfen, Hustensaft und Nasentropfen.
Max wirkt jedoch nicht kränklich. Tapfer Tapfer :-)
Bis dato sagte Max immer „Einer“ und „Einer“. Auch wenn die Zahlen noch nicht phonetisch genau über seine Lippen kommen „ein, wei, ei“, kann das Vaterherz ein „eins, zwei, drei“ erkennen. Beachtliche Leistung ! Es geht im Moment alles so schnell. Muss wahrscheinlich jetzt täglich die Fortschritte updaten.
Noch ein paar Photos:
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Seit heute sagt Max „Kaputt“. Bis heute morgen hat er noch „bucka“ gesagt. Jetzt kommt das Wort „Kaputt“ glasklar über seine Lippen.
Ist irgendwie auch kein Wunder, denn sooft wie er Unfälle mit seinen Autos produziert und „Aua oder bucka“ schreit, war das nur eine Frage der Zeit.
Hier die versammelte Mannschaft, die unserem Sohn jederzeit zur Seite steht.
Kuki das Schaf, Heia-Bär der Bär, Hundi der Hund und zuguterletzt neu im Bunde Buubi der Löwe.
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Es geht einfach nichts über Waffeln. Die leckersten gibts es aber leider nicht zuhause, sondern im Tierpark Bochum ;-/
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