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Gefunden im Archiv für die '2010' Kategorie

Sebastian krank

Dienstag, November 23rd, 2010

Die Erkältungswelle hat unseren Jüngsten voll im Griff. Beidseitige Mittelohrentzündung, Fieber, Erbrechen, Keinen Appetit, Krupphusten und wahrscheinlich noch wachsende Zähne – Dieses volle Programm beschert uns allen schreckliche Tage und noch schauerlichere Nächte. Das Antibiotikum wirkt gottseidank recht gut, so daß Sebastian zumindest etwas zur Ruhe kommen kann und Schlaf findet.

So langsam kommen wir in die Zeit wo Sebastian seine ersten Laufversuche unternehmen wird – Den ersten Meter an der Hand hat er die Tage hinter sich gebracht. Ansonsten spielt Sebastian am liebsten in der Umgebung von Maximilian und seinen Freunden.

Weihnachtsmarkt und Naturkundemuseum

Sonntag, November 21st, 2010

Gestern waren wir alle zusammen auf dem Bochumer Weihnachtsmarkt. Leider war es noch nicht dunkel genug, so daß die richtige Stimmung noch nicht aufkommen wollte. Nachdem wir uns mit Nüssen und Orangen eingedeckt und mit Schoko-Crepes, Pralinen, Bergkäse und Champignons mit Knoblauchsauce gefüllt hatten durfte sich Max an einem Stand etwas kaufen. Seine Wahl fiel auf einen Händler der allerlei Schmucksteine, Bergkristalle, Halbedelsteine und andere für Max begehrenswerte Artikel verkaufte – dort gab es dann einen 150Mio. Jahre alten versteinerten Ammoniten den Max sofort wie einen Schatz hütete.

Heute war das Wetter eher bescheiden nass-kalt und ich schlug Maximilian vor in das Dortmunder Naturkundemuseum zu fahren um dort mehr über Ammoniten und Kristalle und der gleichen zu erfahren. Gesagt getan war wir schon morgens um 10:30 im Dortmunder Museum für Naturkunde ( merke Samstags freier Eintritt ) angekommen. Dieses Museum birgt allerlei Information auf kleinstem Raum. Von Mineralien zu Dinosauriern – von Urzeitpferdchen und Höhlenbären zu Meteoriten, von ersten menschlichen Schädelknochen bis zu lebenden Vogelspinnen wird einem hier wirklich auf kleinstem Raum eine Menge präsentiert.

Maximilian lies sich die Riesenammoniten zeigen die Wagenrad-groß zu bestaunen und anzufassen waren. Ein im Museum aufgebauter Paläontologenarbeitsplatz an dem man die Bearbeitung eines versteinerten Riesenammoniten nachvollziehen konnte führte daz, daß Maximilian zuhause direkt den Wohnzimmertisch in Beschlag nahm um seinen Ammoniten ganz auf Forscherart zu untersuchen und zu säubern.

Silber gemacht

Donnerstag, November 18th, 2010

Heute hat Maximilian es trotz seines Hustens und der Erkältung dann doch geschafft sein Silberabzeichen zu machen.
Nachdem er die Tage zuvor mit Mama und Papa Abends im Bett Schwimmregeln gelernt haben, wurden diese heute bei der Schwimmlehrerin abgefragt.

Max hat zwar nicht am Schwimmtraining aktiv teilgenommen, sondern wurde von seiner Lehrerin Anne am Schwimmbadrand abgefragt. In den nächsten Tagen ist das sog. Nikolausschwimmen in Essen – ein Wettbewerb an dem Maximilian auch wieder teilnhemen wird. Ich mach mir dann aber einen schönen Tag mit Sebastian :-)

Silber im Anmarsch

Donnerstag, November 11th, 2010

Heute hatte Maximilian seine Schwimmprüfung für sein Silberabzeichen. Mit Achundkrach hat er das Zeitschwimmen geschafft. Die anderen Schwimmdisziplinen haben Ihm weniger Probleme bereitet und wurden sogar überboten. Tauchen 15m und sogar Sprung vom 5 Meter Turm…

Deutsches Jugendschwimmabzeichen – Silber
Leistungen:

Startsprung und mindestens 400 m Schwimmen in höchstens 25 Minuten, davon 300 m in Bauch- und 100 m in Rückenlage
Zweimal ca. 2 m Tieftauchen von der Wasseroberfläche mit Heraufholen je eines Gegenstandes
Sprung aus 3 m Höhe
10 m Streckentauchen
Kenntnis von Baderegeln und Selbstrettung

Am Donnerstag werden dann noch die mündliche Prüfung abgehalten: Kenntnis von Baderegeln und Selbstrettung.

Damit ist der Wurm schneller als Papa und Mama zu ihrer Zeit. Das Goldabzeichen darf man erst ab 9 Jahren machen. Da Ihm das Schwimmen Spaß macht, werden wir ersteinmal im Schwimmverein angemeldet bleiben und die wöchentlichen Termine wahrnehmen. In den nächsten Tagen steht das Nikolausschwimmen des Delphin Schwimmvereins an – inkl. Wettbewerb.

Freitag hat Maximilian wieder nach einem 6 stündigen Schultag seinen Judounterricht – Papa muss unbedingt mal früher freimachen und gucken gehen :-)

Spielefabrik Bochum

Sonntag, November 7th, 2010

Spätestens heute musste reagiert werden. Schon gestern war mieses Wetter was sich heute den Tag fortsetzten schien.
Die Kinder müssen raus und sich bewegen ! Nach langer langer Zeit besuchten wir mal wieder die Spielfabrik in Bochum nachdem die schönere Indoorspielhalle in Witten geschlossen wurde. Maximilian der sonst Anlaufschwierigkeiten bei Sozialkontakten hat fand ruckzuck einen Spielgefährten mit Namen Alexander aus Dortmund. Die beiden waren dann ersteinmal lange Zeit nicht mehr gesehen und Max kam irgendwann nur reingetrudelt um völlig verschwitzt einen Schluck aus der Wasserflasche zu nehmen.

So hatten wir uns das vorgestellt. Durch Zufall waren auch Sebastians Pekipfreunde und deren Eltern vorort und das Bällebad war für unseren Lütten das reinste Paradies.
Habe ich schon gesagt dass die beiden wirklich süß sind !? Wundert euch nicht, dass es in letzter Zeit wenig Bilder gibt – Ich habe meine neue Kamera (250 Euro) vor kurzem verloren….Mal Weihnachten schauen…

VfL Bochum – FSV Frankfurt

Freitag, November 5th, 2010

Heute war es soweit. Der VfL Bochum hatte zum Stadionbesuch eingeladen. Die Tage zuvor sind die Spieleer des VfL durch die Grundschulen gezogen und haben an die Erstklässler und einem Elternteil Freikarten für den Gästeblock reserviert. Gegen 18:00 ging das Spiel los – Bei leichtem Regen saßen wir, gut geschützt vor dem Regen und abgetrennt von den gerademal 30 FSV Fans die halbnackt in der Westtribüne standen und gröhlten.

Gleich in den ersten Minuten fiel das erste Tor für Bochum was nach unendlichen Möglichkeiten für die Bochumer leider auch der Endstand blieb. Maximilian hatte Spaß am Spiel, jedoch mehr an der Atmosphäre und den anderen Kindern die mit Ihren Eltern die den Großteil der Westkurve füllten.

Viel lustiger für mich war das verdutzte Gesicht der Kassiererin am Büdchen, als ich Sie nach einem Tee fragte. Sie schaute sich etwas unbeholfen um, hätte Ihr Ohr das Wort „Tee“ wahrscheinlich im Stadion noch nie vernommen. Irgendwo und irgendwie kann ich das aber auch verstehen – Sind wir nicht alle etwas sonderbar :-)

Maximilian inoffiziell versetzt

Donnerstag, November 4th, 2010

Jetzt ist es geklärt. Maximilian wird inoffiziell in die 2te Klasse versetzt – Inoffiziell weil es immer noch die Möglichkeit der Rückkehr geben soll. Das gute, Maximilian bleibt im Klassenverband und macht halt alle Tätigkeiten der zweiten Klasse mit – Somit hat er mehr Unterricht als alle anderen Kinder – Geistig hat er wohl wenig Probleme mit
der Materie Mathematik und Deutsch, jedoch hapert es an der Selbstorganisationsfähigkeit von Maximilian – Alles muss man dreimal sagen – Daran sollen wir arbeiten.

Wie unser Sohn so manchmal tickt wissen wir manchmal selbst nicht – Träumerle – Aber seine Marotten kennen wir.
Problematisch kann laut Schule dann nocheinmal der Wechsel zwischen 2. und 3ter Klasse werden, da die älteren Kinder meist schon mehr dürfen als zb. Max der 1 Jahr jünger ist – aber das wird beobachtet.

Sinngemäße Gedankengänge von Maximilian gestern Abend beim Abendbrot: „Papa, wieso kann ich eigentlich nicht dieses Messer essen. Alles besteht doch aus Atomen – Das Brot und das Messer – Das Brot kann ich essen – wieso dann das Messer nicht…“.

Ich bin jetzt zwar kein Chemiker und Physiker wollte aber auch nichts in der Richtung Böse und Gute Atome oder etwas von Brotatomen erzählen :-)
Mehr oder minder habe ich Ihm erzählt, dass es unterschiedliche Atome gibt die sich dann in einem System abbilden lassen – und dieses bilden dann zb die Materie.
Dazu habe ich Ihm erzählt, dass er sich ein Atom als eine kleine Kugel vorstellen soll die sich mit anderen Kugeln zusammenlegt oder die sich voneinander abstoßen – und jenachdem wie die sich zusammenlegen nennt sich das Element dann Eisen, Magnesium usw.. und hat entsprechende Eigenschaften.

Erster Brief von der Schule…

Donnerstag, Oktober 28th, 2010

Kaum in der Schule und schon flatterte gestern der erste Schulbrief von Maximilians Lehrerin bei uns ein. Ich zuckte schon innerlich zusammen und hatte schon die schlimmsten Befürchtungen, doch dann:

„…Termin…es geht um Maximilians umfangreiches Vorwissen und die weitere Förderung…“.

Puuhh…dachte schon er hätte irgendwelchen Mist gemacht. Max ist eigentlich ein ganz helles Köpfchen und Papa ist ein Erklär-Bär, der mit seinem Sohn viel unternimmt und Ihn geistig kitzelt – Zugute kommt das dem Kind bestimmt. Nur etwas besonderes scheint das heutzutage auch nicht mehr zu sein…Viele Kinder können schon im Vorschulalter gut rechnen oder schon schreiben und lesen – Anders bei uns ist vielleicht, dass wir das nur fördern aber nicht eingefordert haben – denn das Kind soll sich in der Schule nicht langweilen.

Irgendwo ist man natürlich ein bischen stolz – bei mir flattert nur gleich wieder die Angst mit – Muss er versetzt werden – Was bedeutet das für Maximilians Sozialverhalten – Kann er dann auf der Schule bleiben – Dann auch wieder Vorwürfe an sich selbst: Reichte die elterliche Förderung bis dato aus…was kann man mehr oder auch weniger tun… Irgendwo wünscht man sich natürlich auch ein „normales“ Leben in normalen Bahnen.

Wir lassen das mal auf uns zukommen und schauen was uns die Schule empfiehlt. Denn laut Statuten der Schule:

Bei der Entwicklung von Förderkonzepten für Kinder mit besonderem Förderbedarf (ADS/ADHS, besondere Begabungen,….) nehmen wir gerne die Beratung von Fachleuten in Anspruch. Wir können in unserer Stadt auf ein sehr gutes Netzwerk zurückgreifen. Die Fördermaßnahmen haben nur dann Aussicht auf Erfolg, wenn Schule und Elternhaus, gegebenenfalls unter Einbeziehung von kompetenten Beratern, im Sinne des Kindes zusammen arbeiten.
Auf dieser Basis entwickeln wir, im Rahmen unserer Möglichkeiten, ein persönliches Förderkonzept für das jeweilige Kind, in dem die Lernangebote des täglichen Unterrichts so weit wie möglich auf dessen Bedürfnisse abgestimmt sind.

Kurze Zusammenfassung

Mittwoch, Oktober 27th, 2010

Die Ferien sind vorbei und die Schule hat für Maximilian wieder angefangen. Nach den ersten Wochen hat sich nun auch auch der Stundenplan geändert. Hinzugekommen ist Englisch und mehr Mathematik, Deutsch und Sachkunde. „My Name is Jim Button !“ „Mein Name ist Jim Knopf !“ so hat mich Maximilian nach seiner ersten Englischstunde begrüßt. Wir finden das prima, daß die Kinder schon so früh an Englisch herangeführt werden.

Laut Aussage der Lehrerin scheint Maximilian sehr beflissen an seine Aufgaben in der Schule heranzugehen. Nur leider vergisst Maximilian immer wieder Sachen in der Schule oder was er an Schulaufgaben aufhatte…Die Aufgaben als solche empfindet er eher als langweilig, da er viele Sachen einfach schon kann. Gottlob gibt Ihm die Lehrerin immer wieder neue Aufgaben. Wenn Maximilian die Pflicht „Druckbuchstabenaufgaben“ gemacht hat, zeigt Ihm die Lehrerin die Schreibschriftbuchstaben – dazu bekommt er dann auch Aufgaben. An der Selbstorganisation und Selbstständigkeit von Maximilian müssen wir zusammen noch arbeiten

Am Donnerstag geht es dann auch wieder mit dem Schwimmverein weiter und am Freitag geht Max zum dritten Mal zu Judo – Nachdem wir für 5 Euro einen passenden gebrauchten Judoanzug erstehen konnten – Denn ohne Anzug hatte er nicht richtig Lust. Papas eigene Judoerfahrung im Alter von 4-5 waren doch eher vom Willen des eigenen Vaters gelenkt. Wir drängen Ihn nicht – finden es jedoch wichtig am Vereinsleben rund um die Schule und teilzunehmen.

Von großem Vorteil ist natürlich der Offene Ganztag in der Schule der auch in den Ferienzeiten geöffnet hat und mit den Kindern immer wieder etwas unternimmt – so können wir Termine einfacher wahrnehmen und wissen das Kind in guter und geschützter Umgebung. Da dort einige seiner Kindergartenfreunde sind, fallen die Anpassungsschwierigkeiten auch eher gering aus.

Darth Maul Du hast keine Chance !

Samstag, Oktober 23rd, 2010

Am Samstag hat Maximilian mit der Hälfte Seines angesparten Taschengeldes vor der Lego Auslage eines Bochumer Spielwarenladens gestanden. Die Wahl viel auf eine Box Starwars Lego Packung die zuhause ersteinmal fachgerecht zerfleddert und danach unsortiert zusammengebastelt wurde. Nachdem Maximilian mit dem Zusammenbau (Mama half) fertig war ging an spielen. Mutter in der Küche Vater im Büro hörten wir dem lautstarken Spiel von Maximilian zu.

Irgendwelche Jedis kämpften gegen Klone, als wir hörten: „Haaa…Darth Maul…Du hast keine Chance…ich bin privatversichert !“.

Als Mutter in der Küche anfing zu lachen und ich im Büro auch schon Tränen in den Augen hatte rief Max fragend aus dem Wohnzimmer: „Warum lacht Ihr….Was ist daran denn lustig…?“