Zur Startseite

Maximilian inoffiziell versetzt

Donnerstag, 4. November 2010

Jetzt ist es geklärt. Maximilian wird inoffiziell in die 2te Klasse versetzt – Inoffiziell weil es immer noch die Möglichkeit der Rückkehr geben soll. Das gute, Maximilian bleibt im Klassenverband und macht halt alle Tätigkeiten der zweiten Klasse mit – Somit hat er mehr Unterricht als alle anderen Kinder – Geistig hat er wohl wenig Probleme mit
der Materie Mathematik und Deutsch, jedoch hapert es an der Selbstorganisationsfähigkeit von Maximilian – Alles muss man dreimal sagen – Daran sollen wir arbeiten.

Wie unser Sohn so manchmal tickt wissen wir manchmal selbst nicht – Träumerle – Aber seine Marotten kennen wir.
Problematisch kann laut Schule dann nocheinmal der Wechsel zwischen 2. und 3ter Klasse werden, da die älteren Kinder meist schon mehr dürfen als zb. Max der 1 Jahr jünger ist – aber das wird beobachtet.

Sinngemäße Gedankengänge von Maximilian gestern Abend beim Abendbrot: „Papa, wieso kann ich eigentlich nicht dieses Messer essen. Alles besteht doch aus Atomen – Das Brot und das Messer – Das Brot kann ich essen – wieso dann das Messer nicht…“.

Ich bin jetzt zwar kein Chemiker und Physiker wollte aber auch nichts in der Richtung Böse und Gute Atome oder etwas von Brotatomen erzählen :-)
Mehr oder minder habe ich Ihm erzählt, dass es unterschiedliche Atome gibt die sich dann in einem System abbilden lassen – und dieses bilden dann zb die Materie.
Dazu habe ich Ihm erzählt, dass er sich ein Atom als eine kleine Kugel vorstellen soll die sich mit anderen Kugeln zusammenlegt oder die sich voneinander abstoßen – und jenachdem wie die sich zusammenlegen nennt sich das Element dann Eisen, Magnesium usw.. und hat entsprechende Eigenschaften.

Ein Kommentar zu “Maximilian inoffiziell versetzt”

  1. Ropi
    November 4th, 2010 19:24
    1

    Ui, Gratulation! Sowas ist ja nun wirklich nicht alltäglich. Mit sechseinhalb Jahren in die zweiten Klasse…

    Neben der Veranlagung durch die „guten Gene“ der Eltern ist wohl der Hauptanteil das Bestärken des Wissensdurstes durch die Museumsbesuche und das Erklären und Geduldigsein was das Beantworten von den zichmillionen Fragen betrifft. Wieviele Kinder werden heute schon in frühen Jahren vor der Playstation oder dem Fernseher geparkt?

    Also „guter Vatterr“ (ich liebe dieses Zitat aus deinem Blog). Weiter so machen! :)

Einen Kommentar eintragen

Sie müssen eingeloggt sein um einen Kommentar zu hinterlassen.