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Mittelohrentzündung

Sonntag, 15. November 2009

Na das war mal ein mieser Sonntag. Angetreten waren wir um das Gasometer in Oberhausen zu besuchen. Seit 2 Wochen schwärmten Max und ich davon. 3 Stunden vor der Fahrt nach Oberhausen fühlte Maximilian auf einem Ohr sehr starke Schmerzen. Nach erster Gabe einer halben Kinderparacetamol fuhr ich mit Ihm ins Josefskrankenhaus damit dort nocheinmal die vermutete Mittelohrentzündung ärztlich nachgewiesen und die Notwendigkeit einer Antibiotikagabe bestätigt wird.

Was uns jedoch im Josefskinderhospital erwartete spottete jeder Beschreibung und bestätigt mich in meiner Annahme (siehe Max Orthesen vor 4 Jahren) dass dies zu den schlimmsten Krankenhäusern gehört die ich kenne. Also: Wir kamen an und die Leute standen bis draußen. Wartezeit 3 Stunden wie uns die gestresste Empfangsdame mitteilte – wir sollten doch bitte irgendwo hier Platz nehmen. „Irgendwo“ bedeutete sich 3 Stunden zwischen hustenden Kindern und Erwachsenen zu setzten die meist auch noch Atemschutzmasken aus Papier anhatten. Seuchenhaus wie im Mittelalter.

Ich fagte die Schwester, ob mein Sohn nicht auch eine Schutzmaske bekommen könnte, denn wir wären nur wegen einer vermuteten Mittelohrentzündung hier. Grantig bekam ich „Dafür sind die Eltern selbst verantwortlich“. Nachdem ich dann etwas bestimmend unfreundlich war bekamen wir dennoch eine Atemmaske.
Das bekamen 2 Frauen mit, die sich dann auch prompt beschwerten wieso Ihre Kinder denn keine bekommen würden. Es endete damit dass ich und die beiden Frauen mitsamt den Kindern das Haus verließen.

Max war danach so durch den Wind, verspürte dann aber keine Ohrenschmerzen mehr (Paracetamol schlägt doch an ?), so daß wir dann doch zu Opa Detlef nach Oberhausen fuhren und dann jedoch auf Höhe Gelsenkirchen der A42 jäh von den Ohrenschmerzen eingeholt wurden.

Ich drehte um und Max wurde zuhause mit Peter Pan im Fernsehen, debeukelar Keksen, Antibiotikum und Schmerzmitteln und Kuscheleinheiten behandelt. Den Opa treffen wir dann nächstes Wochenende.

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