Impfungen Sebastian
Montag, 13. September 2010Scheinbar ist nun der Sommer wirklich vorbei. Die Tage werden feuchter und die Kinder bekommen den ersten Schnupfen. Sebastian hatte heute vormittag seine erste 3fach Impfung (Mumps-Masern-Röteln).
Wir sind schon sehr dahinter her, daß Sebastian keinen Termin verschiebt, denn in unserer Umgebung nehmen es nicht alle Eltern so genau mit dem Impfen. Da Maximilian nun in die Schule geht und sich das Ansteckungspotential aufgrund der größeren Anzahl von Kindern potenziert hat, haben wir natürlich Angst, daß sich Sebastian eine der Kinderkrankheiten zu frühzeitig einfängt.
Alle Impfungen hat er bis jetzt ohne größere Probleme überstanden. Der Arzt sagte jedoch, dass mögliche Komplikationen bei der Mumps-Masern-röteln Impfung erst nach ca. einer Woche auftreten. Mhhhh…Normalerweise reagiert das Immunsystem doch sofort !? Das muss ich mal nachforschen.
So Rätsel gelöst – Ja der Arzt hatte Recht – Der MMR Impfstoff ist ein geschwächter Lebendimpfstoff. Die Inkubationszeit bei Mumps liegt bei ca. 1 Woche. Man Wikipedia ist wirklich toll – viele tolle Infos:
Der MMR-Impfstoff wird von ausgebildetem Personal intramuskulär oder subkutan injiziert und verursacht in der Regel eine nicht wahrgenommene, nicht übertragbare Infektion mit Masern, Mumps und Röteln. Das Immunsystem des Menschen bildet bei 95–98 % der Geimpften Antikörper gegen die entsprechenden Krankheiten. Ungefähr 2–5 % der Kinder, welche nur eine Impfdosis von MMR erhalten, bilden keine Antikörper. Ursache für das Versagen der Impfung können falsch gelagerter Impfstoff, passive Antikörper von der Mutter des Kindes oder Immunsystemschwäche sein. Aus diesem Grund sollte mit einer zweiten MMR-Impfung die Impflücke geschlossen werden. Bei der zweiten Impfung handelt es sich also nicht um eine Auffrischimpfung, sondern um eine Zweitimpfung (zweiter Versuch) für die primären Impfversager. Nach einer zweifachen MMR-Impfung entwickeln laut Studien bei über 99 % Immunität gegen diese Infektionskrankheiten. Diese Immunität gilt als sehr lange andauernd, sehr wahrscheinlich ein Leben lang, ohne dass eine Auffrischung benötigt wird. So konnte bei Personen, die gegen Masern, Mumps und Röteln geimpft wurden, gezeigt werden, dass diese weitestgehend auch nach 20 Jahren ausreichend hohen Antikörpertiter besitzen
